Vinzibus hilft Obdachlosen
Aus der Philosophie der Marke Freudenthaler ist das soziale Engagement von Unternehmensleitung und Mitarbeiter nicht mehr wegzudenken. Freudenthaler hat viele Jahre sozial unterstützt, wie es "Tradition" ist - mit Geldspenden für Licht ins Dunkel, bedürftige Familien, behinderte Kinder, Integrationskindergärten, Therapien für autistische Kinder u.v.a.m.
Das alles war, wie es der Caritaspräsident auszudrücken pflegt - die Unterstützung der "schönen" Not, die, mit der man sich gerne zeigt.
Es gibt aber auch noch eine andere Not, über die man in Tirol nicht so gerne spricht, die aber immer größer wird - und das sind die Obdachlosen. Und dieser Not hat sich Freudenthaler 2004 zugewandt.
Die Vinzenzgemeinschaften von Tirol haben gemeinsam mit der Caritas das Projekt VINZIBUS gestartet, da in Innsbruck zwar Facheinrichtungen bestanden, die sich der Obdachlosen annehmen, die Obdachlosen hatten jedoch am Abend keine Möglichkeit, kostenlose warme Mahlzeiten zu erhalten.
Ziele des Projektes Vinzibus:
- Verbesserung der sozialen Integration der Obdachlosen
- Linderung der Einsamkeit der Betroffenen
- Regelmäßige Versorgung von Hilfebedürftigen mit Nahrung und Information über Möglichkeiten der sozialen und medizinischen Hilfeleistungen an Abenden und Sonntagen
- Bewusstseinsbildung für das Problem der Obdachlosigkeit – zwischen einem „normalen“ Leben und der Obdachlosigkeit liegen oft nur zwei Monate – ein Arbeitsplatzverlust, eine Scheidung…..Obdachlosigkeit kann jeden treffen und – sie wird immer jünger….
Das Projekt richtet sich an obdachlose und heimatlose Menschen in Innsbruck. Hilfebedürftige werden täglich an zwei Stellplätzen in Innsbruck in der Zeit von 18.00 Uhr bis 19.30 Uhr mit warmen Essen, Gebäck und Tee versorgt.
Die Caritas stellt den Bus zur Verfügung. Die HelferInnen arbeiten alle ehrenamtlich.
Freudenthaler bemüht sich beim Vinzibus nicht nur mit Geld zu helfen. Es geht Ingeborg Freudenthaler auch darum, dass in Tirol das Thema Obdachlose nicht mehr länger verschwiegen wird, sondern dass das Problem erkannt und darüber geredet wird - frei nach dem Motto - nur wenn man die Dinge anspricht und sich ihnen stellt, kann man auch langfristig etwas bewegen.



